Das Prinzip einer Strahlungsheizung

Die Wärmeübertragung bei einer Strahlungsheizung erfolgt durch langwellige Wärmestrahlung.
Um die Wärme als angenehm zu empfinden, muss man sich in Sichtweite der "strahlenden Elemente" befinden, deshalb sollten Verschattungen und etwaige andere Abschirmung von der Wärmestrahlung möglichst vermieden werden.

In unterschiedlichen Typen von Deckenverkleidungen verlaufen nicht isolierte Rohre, durch welche gekühltes oder erwärmtes Wasser strömt.

Wasser ist als Wärmeträgermedium aufgrund seiner hohen Wärmekapazitätsdichte viel effizienter als Luft.

Mit Hilfe einer Strahlungsheizung wird im Winter der gesamte Wärmeverlust abgedeckt. Im Sommer wird ein Großteil der sensiblen Kühllast von der Kühldecke abgenommen!

Ausschlaggebend für optimale Effizienz und best möglichen Klimatisierungskomfort einer Strahlungsheizung ist die Steuerung und Regelung. Diese sollte eine kontinuierliche Warm- bzw. Kaltwasserzufuhr gewährleisten, da die Unterbrechung der Wärmezufuhr eine relativ schnelle und vor allem spürbare Veränderung der Raumtemperatur zur Folge hat.

Rückblickend auf langjährige Erfahrungen hat sich die modulierende Regelung bewährt, welche bei jeder unserer hoch effizienten Strahlungsheizungen zum Einsatz kommt.

Eine Strahlungsheizung erwärmt in erster Linie die Begrenzungen eines Raums, also Wände, Fußböden, etc. sowie Personen und Gegenstände, die mit der langwellige Bestrahlung in Berührung treten. Deshalb wirkt eine Strahlungsheizung als direktes Heizsystem, da kein Medium (z. B. Luft) zur Wärmeübertragung nötig ist.
Dieses wird erst später durch die Reflexion von Gegenständen und Personen, also indirekt erwärmt wodurch die Lufttemperatur stets niedriger sein kann - bei gleicher Behaglichkeit und angenehmen Wärmeempfinden.