FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wie groß ist der Flächenbedarf für eine Photovoltaik Anlage?

Die benötigte Fläche wird durch die Größe der Anlage und dem ausgewählten Modultyp bestimmt. Für eine installierte Leistung von etwa 1 kWp (ca. 1000 kWh erzeugte Jahresleistung) wird unter Verwendung von mono- bzw. polykristallinen Modulen eine Dachfläche von ca. 7 m² benötigt.
Für Dünnschichtmodule muss man in etwa den doppelten Platzbedarf berücksichtigen, also ca. 14 m².

Wie schwer ist ein PV-Modul?

Das Gewicht eines Photovoltaik-Moduls beträgt je nach Größe und Verarbeitung zwischen 12 kg und 21 kg, welches jedoch nicht punktuell auf das Dach (den Dachstuhl) einwirkt, sondern durch Verwendung eines geeigneten Montagesystems auf mehrere Punkte verteilt wird.
Daher sind PV-Anlagen aufgrund Ihrer Statik sehr selten ein Problem. Eine kurze Besichtigung eines Fachmanns bei der Planungsphase ist hier jedoch zu empfehlen, damit schnell Klarheit darüber geschaffen wird, ob Ihr Dach geeignet für eine PV-Anlage ist. Hierbei unterstützen wir Sie jedoch sehr gerne.

Welchen Einfluss hat die Neigung und Himmelsausrichtung des Daches auf den Wirkungsgrad?

Eine der entscheidenden Bedingungen zur Erreichung eines maximalen Ertrags ist die optimale Ausrichtung der PV-Module zur Sonne.
Eine Grafik veranschaulicht die Wirkung.
Mehr Informationen hierzu erhalten Sie im .pdf hier!

Gibt es Solarmodule in verschiedenen Farben?

Es gibt Hersteller, die durch gezielte Veränderungen im Herstellungsprozess unterschiedliche Farben und Tönungen erreichen, wodurch jedoch der Wirkungsgrad im Vergleich zu dunklen Modulen etwas leidet. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an uns.

Wo sollte der Wechselrichter am besten montiert werden?

Um etwaige Leitungsverluste zu vermeiden, sollte der Wechselrichter idealerweise in der Nähe der Module befestigt werden. Da ein Wechselrichter durch seine intensiven Belastungen große Wärmeentwicklung erzeugen kann, ist es ratsam, ihn an einem möglichst kühlen Ort zu montieren.

Da in den Sommermonaten Temperaturen von über 40° herrschen können, ist der Dachboden nur bedingt als Montageort geeignet. Besser dafür geeignet wären z.B. ein Technikraum, Heizungsraum oder auch ein Abstellraum. Eine Garage, Keller oder etwaige Verbindungsgänge eignen sich ebenso zur Montage des Wechselrichters.

Wie lange dauert die Montage einer Photovoltaik-Anlage?

Eine 5 kWp PV-Anlage kann von versierten Installateuren innerhalb eines Tages montiert, verkabelt und angeschlossen werden.
Allgemeinen Vorbereitung können innerhalb weniger Tage vorab abgeschlossen werden.

Wie viel kostet eine Photovoltaik-Anlage?

Die Kosten einer PV-Anlage bewegen sich je nach Bauart und Größe zwischen € 2.500,-- und € 4.500,-- Euro pro installiertem kWp - schlüsselfertig.
Eine große Rolle bei den Kosten einer PV-Anlage spielt die Auswahl mehr- oder weniger namhafter Komponenten.

Müssen Wartungen bei einer Photovoltaik-Anlage durchgeführt werden?

Da eine PV-Anlage keine beweglichen Teile besitzt, müssen an den Modulen selbst keine komplizierten Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Jedoch empfiehlt sich eine Überprüfung (Sichtprüfung) der PV-Module hinsichtlich Verschmutzung (z.B. Moos) dennoch vorzunehmen.
Außerdem sollte ein- bis zweijährlich der Wechselrichter auf Funktionalität überprüft werden, um eine zuverlässige Energieausnützung zu gewährleisten.

Garantie / Gewährleistung?

Namhafte Modulhersteller gewähren 5 Jahre Produkt- und 25 bis 30 Jahre Leistungsgarantie (auf 80% der minimalen Nennleistung).
Hersteller von Wechselrichtern sprechen dem Verbraucher eine Garantie von 5 Jahren zu, mit der Option auf 10 Jahre zu verlängern.
Etwaige Änderungen der Gewährleistungen sind durch den Hersteller vorbehalten.